Neuigkeiten aus der Gründerszene

by Andreas Chrastka 21. Dezember 2012 13:54

In den letzten Jahren hat sich viel im Thema Entrepreneurship getan, das zeigt sich auch bei den Einreichzahlen des i2b Businessplanwettbewerbs. Seit der Gründung ist die Zahl stetig gestiegen und hat sich nun bei rund 350 jährlichen Teilnehmern eingependelt.

i2b hat mit Alexander Pinter, dem Inscouts-Gründer und Gewinner des Sonderpreises für den optimalen Einsatz von Domains und Internettechnologien 2010 und Michael Schuster,Partner bei Speedinvest über aktuelle Entwicklungen im Startupumfeld gesprochen. Lesen Sie jetzt den zweiten Teil des Interviews, Teil 1 finden Sie hier.

i2b: Unterscheiden sich Investment-Entscheidungen in den USA und Europa? Was sind die Entscheidungskriterien – gibt es auch hier Trends, die man erkennen kann?

Michael Schuster: In gewisser Weise unterscheiden sich die Entscheidungen stark, wenn es um B2C Startups geht, die ohne Business Modell starten ist es in den USA oder auch UK einfacher, etwas wie Instagram hätte es hierzulande wohl schwer. Gewisse Grundlagen sind aber gleich, vor allem wenn es um das Team oder die Idee / den Markt geht. Als Trend kann man die stärkere Förderung der Frühphase, durch Accelerators, Inkubatoren und Mini-Angel Runden bezeichnen.

Alexander Pinter: Wesentliche Investmentkriterien sind ein funktionierendes Produktkonzept mit nachgewiesener, erster Traction, hohe Skalierbarkeit und unternehmerisches Talent. In Europa wird aus meiner Sicht zu oft ein Hype erzeugt, bevor ein wirklich solides Produkt da ist. Traction und Social Proof sind in den USA Grundvoraussetzung für ein Investment. Für ersteres gibt es keine treffende deutsche Übersetzung. Mit „Zugkraft“ lässt sich die ungefähre Richtung des Begriffs zwar ausmachen, aber die unternehmerische Definition meint mehr: Es geht um einen quantitativen Beleg für die Kundennachfrage, entweder die schon vorhandene oder die erst zu schaffende. 

i2b: Was kann man sich im Zusammenhang mit Startup Investments unter „Social Proof“ genauer vorstellen?

Alexander Pinter: Im Begriff Social Proof steckt vor allem die Frage, wie gut ein Startup „Referenzpersonen“ für das Projektvorhaben begeistern kann. Informativer sozialer Einfluss trifft auch bei Investmententscheidungen zu – wenn Angels bei potenziellen Investments unsicher sind, schauen sie sich danach um, was die anderen machen. Das bedeutet, dass die Meinung anderer Investoren als valider Standard für die Bildung der eigenen Meinung über das Startup übernommen wird. Wenn sich also „Big Names“ dezidiert zu einem Projekt comitten, ist das ein extrem kraftvoller Beschleuniger – auch bei möglichen Anschlussfinanzierungen.

Michael Schuster: Auch wenn Social Proof bei Investment Entscheidungen “unfair” erscheint, so ist es doch ein ganz normales soziales Prinzip, dass man eher vertraut, wenn man Referenzen im eigenen sozialen Netzwerk hat. Unbekannten vertraut man selten Geld oder auch nur das eigene Auto an, wenn es aber „Social Ties“ gibt oder auch nur gemeinsame Erlebnisse, wird das einfacher. Insofern lohnt es sich in das Netzwerk zu investieren, aber nicht aus Kalkül dann „Social Proof“ zu erhalten, sondern einfach durch gute Arbeit und indem man etwas wertvolles beisteuert.

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Interview mit Alexander Pinter (Inscouts)

by Alexander Kager 14. April 2011 14:24

Mit seinem Projekt „Inscouts“ holte Alexander Pinter beim i2b Businessplan-Wettbewerb 2010 den Sonderpreis für den optimalen Einsatz von Domains und Internettechnologien sowie den Kärntner Regionalpreis. Im Interview mit i2b erzählt er, warum er sich seinen i2b Award nicht selbst abholen konnte und Großmütter nicht für Marktanalysen geeignet sind.

 

i2b: Laut Pressetext steht dein Projekt Inscouts für „Individual Scouting Solutions“ und bietet „personalisierte Analysen und Vergleiche von Leistungen sowie künftigen Leistungspotenzialen einzelner SportlerInnen in Teamsportarten“. Was heißt das jetzt genau?

 

Alexander Pinter: Wir etablieren eine neue Webapplikation zur Objektivierung und Optimierung der Prozesse der Talentsuche (Scouting). Scouts suchen Talente, welche die körperlichen, mentalen und technischen Voraussetzungen mitbringen, um in Zukunft in einer internationalen Topliga spielen zu können.

 

Auf Basis der Software schaffen wir eine weitest möglich objektivierte Sicht auf Leistungs- und Entwicklungspotenziale der Stars von morgen. Somit bieten wir den im Profisport aktiven Verbänden/Vereinen und Ligen eine qualitativ hochwertige Grundlage für ihre Zukunftsentscheidungen. Das ist gerade in den USA relevant. Auch dort existieren aktuell keine Programme, die losgelöst von der subjektiven Einschätzung der Trainer, Scouts und Team Manager objektivierte Erkenntnisse liefern.

 

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Nachlese: Abenteuer Gründen am 11.04.11 in Klagenfurt

by Sonja Hager 13. April 2011 18:01

Wer sich für die Selbstständigkeit entscheidet, hat viel berufliche Freiheit aber auch mehr Verantwortung. Diese Verantwortung erfordert vor allem

  • sich rechtzeitig auf Herausforderungen vorzubereiten,
  • Hürden zu erkennen und
  • mögliche Schwierigkeiten klar zu identifizieren.

Über 80 TeilnehmerInnen haben sich an diesem Abend für dieses Thema interessiert und sich Tipps und Informationen abgeholt, wie Sie bevorstehende Hürden meistern und mögliche Stolpersteine erkennen können, denn gerade in den ersten drei Jahren nach der Gründung entscheidet sich vieles!

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build! Impuls 2011 - Ausgezeichnete Kärntner Geschäftsideen

by Alexander Kager 28. März 2011 16:14

41 kreative Menschen nutzten die Gelegenheit und reichten ihre Geschäftsideen bis Ende Jänner 2011 beim build! Ideenwettbewerb ein. 15 von ihnen schafften es ins Finale und präsentierten am 23. März ihre Ideen der Jury.

Mit seiner Idee der „New Solar Pump (NSP)“ konnte Dietmar Stuck Jun., Brunnenmeister aus Klagenfurt, die Jury von seiner Idee einer Solarbrunnen Pumpstation überzeugen. Von der Jury besonders hervorgehoben wurden der Innovationsgehalt der Idee, das weit entwickelte Umsetzungskonzept und der Kundennutzen. Die New Solar Pump wurde entwickelt, um Privaten sowie Firmen und Hilfsorganisationen eine günstige und von jeglicher Stromversorgung unabhängige Möglichkeit für das Pumpen von Wasser aus Brunnen zu ermöglichen. Stuck konnte nicht nur die build! Impuls Trophäe, sondern auch einen Siegerscheck in der Höhe von 2.000 Euro mit nach Hause nehmen.


Juryvorsitzender DI Dr. Erich Hartlieb (FH Kärnten),
der Gewinner des build!Impuls 2011 Dietmar Stuck Jun.
und Mag. Karin Ibovnik (build! Gründerzentrum Kärnten GmbH)
Foto: build! Gründerzentrum Kärnten GmbH

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2.000 Euro für Kärntner Regionalsieger

by Alexander Kager 9. Dezember 2010 09:23

Auch dieses Jahr gibt es für den besten Kärntner Businessplan bei i2b einen Geldpreis der Kärntner Sparkasse. Der Scheck über 2.000 Euro geht heuer an MMag. Alexander Pinter für sein Projekt „Inscouts“. Inscouts steht dabei für Individual Scouting Solutions. Die Webapplikation ermöglicht personalisierte Analysen und Vergleiche von Leistungen sowie künftigen Leistungspotentialen einzelner SportlerInnen in Teamsportarten. 

Dafür gab es bei der i2b Prämierung am 2. Dezember 2010 bereits den Sonderpreis für den optimalen Einsatz von Domains und Internettechnologien.


MMag. Alexander Pinter (Inscouts)
Foto: Johannes Puch

i2b Prämierung 2010: Dr. Rupert Nagler (IPA); Philipp Pinter (in Vertretung für MMag. Alexander Pinter); Mag. Monika Pink (nic.at)
Foto: i2b / Klaus Morgenstern

Kärnten: build! Ideenwettbewerb 2010/2011

by Alexander Kager 7. Dezember 2010 15:22

Der i2b Businessplan-Wettbewerb 2010 ist gerade erst zu Ende gegangen, da stehen bereits die nächsten TeilnehmerInnen vor der Tür (ja, wir haben bereits Einreichungen für 2011).

Wer noch keinen fertigen Businessplan, aber eine sehr gute Idee hat (die in Kärnten umgesetzt werden soll), kann beim build! Ideenwettbewerb 2010/11 mitmachen. Für den 1. Platz gibt es 2.000 Euro in bar.

Einreichungen sind ab sofort auf www.build.or.at möglich, Einreichschluss ist der
31. Jänner 2011.

Xing, Facebook & Co

by Alexander Kager 28. Mai 2010 14:46

Wer diese Zeilen liest ist offensichtlich im Internet unterwegs und sieht sich auch den einen oder anderen Blog an. Um ein weiteres Web 2.0-Phänomen – Soziale Netzwerke – ging es bei der i2b Veranstaltung „Kontakte Knüpfen mit Xing, Facebook & Co“ am 26.5.2010 in der Wirtschaftskammer in Klagenfurt. 

Zu Beginn der Veranstaltung erfuhren die knapp 80 TeilnehmerInnen mehr über die Leistungen des Gründer-Service der Wirtschaftskammer Kärnten, des GO! GründerCenters der Kärntner Sparkasse und von i2b. Um das ganze etwas anschaulicher zu gestalten berichtete Christian Kohlmayer von artolino.com (i2b Preisträger 2009) über seine Erfahrungen beim i2b Businessplan-Wettbewerb und die Unternehmensgründung im Allgemeinen.

Welche Erfahrungen man im Web eher vermeiden sollte erklärte Mag. Nicole Ogris in ihrem Vortrag „Kontakte Knüpfen mit Xing, Facebook & Co“. Anhand zahlreicher Beispiele legte sie Chancen und Risiken sozialer Netzwerke für Unternehmer dar.

Gelegenheit zum klassischen Networking, ganz ohne Internetanschluss, gab es beim anschließenden Buffet.

 

Ogris am See öffnet im Rahmen der Architekturtage 2010 seine Türen

by Alexander Kager 5. Mai 2010 14:30

Ihr Konzept zur Neupositionierung des 4 Sterne Hotels „Ogris am See“ brachte DI arch. Astrid Meyer beim i2b & GO! Businessplan-Wettbewerb 2009 den Sonderpreis Betriebsnachfolge ein. Am 29. Mai 2010 sind nun alle eingeladen, sich im Rahmen der Architekturtage 2010 selbst ein Bild von „Ogris am See“ zu machen.

Von 12 bis 17 Uhr findet eine Hausführung statt, bei der die neu eingerichtete Bibliothek, drei der neu gestalteten Zimmer und das neu errichtete Spa gezeigt werden. Zum Abschluss der Besichtigung lädt die junge Betreiberin zu einem Aperitif auf der Dachterrasse, von wo der Blick über die Veldener Bucht bis zur Gerlitzen schweift.

Offenes Gebäude: Hotel OGRIS AM SEE
Wo: Seecorso 34, 9220 Velden am Wörthersee
Wann: Samstag, 29. Mai 2010, 12 bis 17 Uhr
Info: www.ogris-am-see.at